Jetzt Maaßen verhindern

Bodo Ramelow, Die Linke
Funktion: Thüringischer Ministerpräsident
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Schreiben Sie eine persönliche, frei formulierte Nachricht an Bodo Ramelow. Fordern Sie die Linke auf, im Wahlkreis 196 zur Wahl von Frank Ullrich aufzurufen – und Hans-Georg Maaßen nicht als lachenden Dritten gewinnen zu lassen.

Hintergrundinformationen

Worum geht es?

Im Südthüringer Wahlkreis 196 hat die CDU den notorischen Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen nominiert. Doch wenn sich die progressiven Parteien zusammentun, können sie verhindern, dass Maaßen mit Parolen in den Bundestag einzieht, die mehr zur AfD passen als zur Union.

Der mit Abstand aussichtsreichste Kandidat in Südthüringen ist Frank Ullrich von der SPD – das zeigt eine von Campact beauftragte Forsa-Umfrage deutlich. Wenn auch die Linke und die Grünen sich hinter diesen Kandidaten stellen, hat Maaßen praktisch keine Chance. Denn dann bekäme der frühere Biathlet und Olympiasieger Ullrich, der im Wahlkreis zuhause ist, derzeit 34 Prozent. Damit läge er weit vor dem Zugereisten Maaßen mit gerade mal 20 Prozent.

Darum hat sich die Grünen-Spitze letzte Woche entschlossen, zur Wahl von Ullrich aufzurufen. Doch die Linke ist diesen Schritt noch nicht gegangen. Gemeinsam können wir die Partei dazu bringen, jetzt die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn sie auch zur Wahl des SPD-Kandidaten aufruft, zeigt sie echte Stärke: Als größte Kraft in Thüringen gegen Rechts – mit Frank Ullrich als gemeinsamen Kandidaten im Wahlkreis 196.

Warum wäre Hans-Georg Maaßens Erfolg so schlimm?

Mit Maaßens Kandidatur versuchen Teile der CDU, sich an die AfD anzubiedern und so Stimmen zurückzugewinnen. So werden Parolen und Positionen der Rechtsextremen salonfähig. Dabei hat die Wahl in Sachsen-Anhalt wieder gezeigt: Was es wirklich braucht, ist eine klare Abgrenzung nach Rechts. Auch in Thüringen hat das Kemmerich-Debakel im vergangenen Jahr klar gemacht: Wer der AfD nachläuft, verliert – das zeigten die Umfragewerte nach der Wahl des FDP-Manns Thomas Kemmerichs deutlich. Er hatte sich mit Stimmen der AfD für kurze Zeit zum Ministerpräsidenten wählen lassen. 

Doch es geht um noch mehr. Denn Maaßen steht für Strömungen in der Union, die einen krassen Rechtsruck der Partei und des ganzen Landes anstreben. Die Werteunion, der Berliner Kreis: Für viele der dort versammelten Ultrakonservativen dürften Maaßens Provokationen keine Ausrutscher sein, sondern Teil eines Kalküls. Sie stehen für einen Rechtskurs, der mit den Entwicklungen in der Republikanischen Partei in den USA vergleichbar ist. Die Präsidentschaft von Donald Trump und der Sturm auf das Kapitol im Januar haben gezeigt, welche Gefahr der Demokratie droht, wenn etablierte Parteien nach Rechtsaußen rücken.

Wer ist Frank Ullrich?

Frank Ullrich ist der Kandidat der SPD im Wahlkreis 196 Suhl-Schmalkalden-Meiningen-Hildburghausen-Sonneberg. Der frühere Biathlet und Olympiasieger Ullrich lebt im Wahlkreis, ist in Trusetal geboren und sogar Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde. Frank Ullrich kennt sich aus in Südthüringen: Er spricht den lokalen Dialekt, sitzt im Stadtrat von Suhl und hat bei den Thüringer Landtagswahlen 2019 seinen Wahlkreis für die SPD nur ganz knapp nicht gewonnen

Frank Ullrich ist für viele Menschen wählbar, von der SPD bis hin zu potentiellen Wähler*innen der CDU und auch der Grünen und Linken. Das bestätigt auch unsere Forsa-Umfrage: Wenn es um Persönlichkeit und Kompetenz geht, erreicht Frank Ullrich als einziger Kandidat in der Befragung sehr große Zustimmung. Er gilt bei fast allen Befragten als vertrauenswürdig, kompetent, regional verwurzelt und als ein guter Vertreter der Region in Berlin. 

Bei fünf Direktkandidat*innen bekäme Frank Ullrich derzeit die meisten Stimmen. Damit läge er knapp vor Maaßen – und deutlich vor Sandro Witt von der Linken, der mit rund einem Fünftel der Erststimmen hinter beiden zurückbliebe. Bei einer Einigung auf einen gemeinsamen Kandidaten Frank Ullrich erhielte dieser voraussichtlich 34 Prozent der Stimmen, Hans-Georg Maaßen nur 20 Prozent. 

Was könnte in meiner E-Mail stehen?

Beginnen könnten Sie Ihre Nachricht damit, dass Sie die große Chance betonen, die sich der Linken hier bietet: Sie kann verhindern, dass die Union mit ihrem Rechtsruck Erfolg hat!

Anschließen könnten Sie mit einem weiteren Argument: Wenn die Linke jetzt die richtige Entscheidung trifft, macht sie klar, dass die progressiven Parteien mit Einigkeit und Stärke die Demokratie gegen Angriffe von Rechts verteidigen. Das wird Wirkung entfalten – weit über Thüringen hinaus.

Die Linke ist eine wichtige Kraft gegen Rechts. Als antifaschistische Partei stünde es ihr gut zu Gesicht, im Wahlkreis 196 für Ullrich aufzurufen – gegen Maaßen und für die Demokratie. Wenn Sie bislang die Linke gewählt haben, betonen Sie in Ihrer E-Mail gern, dass dieses Vorgehen Sie darin bestärken würde, mit der Zweitstimme auch weiterhin die Linke zu wählen. 

Schließen Sie gerne mit einem Aufruf: Jetzt ist es für die Linke an der Zeit, das Richtige zu tun und sich für eine strategische Erststimme für Frank Ullrich stark zu machen. 

Ob kurz und knapp oder detailreich: Mit einem höflichen Text erreichen wir die Linke am besten. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen unter die E-Mail zu setzen.

Was tue ich bei technischen Problemen?

Das automatische Verschicken der E-Mail gelingt nur, wenn Sie ein Mailprogramm auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone haben. Bekannte Mailprogramme sind etwa Outlook und Thunderbird. Manchmal öffnet sich das Mailfenster im Hintergrund. 

Formulieren Sie einfach eine knappe oder auch ausführlichere E-Mail und nutzen Sie dabei gern die Informationen, die wir für Sie zusammengestellt haben. Bitte bleiben Sie höflich und setzen Sie auf jeden Fall Ihren Namen unter die Nachricht.

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